Zamm Rama Dama

„Das hat hier nichts verloren!“ –  Diese Ansicht über Müll in der Natur teilen die Barmherzigen Brüder Gremsdorf und die Wasserwacht Höchstadt.

In dem gemeinsamen Pilot-Projekt „Zamm Rama Dama“ (Zusammen räumen wir auf) trafen sich am 21. September 2013 morgens um 10:00 Uhr Mitglieder der Wasserwacht Höchstadt sowie Bewohner der Barmherzigen Brüder Gremsdorf beim Fischereiverein Gremsdorf. Nach einer kurzen Lagebesprechung und Aufteilung der Sammelgebiete schwärmten die 37 Helfer in die vereinbarten Gebiete in Gremsdorf und Höchstadt aus und holten allerhand Unrat aus der Natur.

Ausgestattet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllbeutelwaren die ehrenamtlichen Sammler bis in den späten Nachmittag unterwegs, um Koffer, Autoteile, Flaschen, Elekto- und Plastikmüll sowie sperrige Metallgegenstände zusammenzutragen. Für die Sammler waren diese Funde eine Bestätigung dafür, dass Naturschutz ein wichtiges Thema bleibt. Es zeigte sich auch, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam einen beachtlichen Beitrag zum Naturschutz im Aischgrund leisten können. Die Motivation und der Ehrgeiz selbst der jüngsten Sammler war so überwältigend, dass sich die beiden Organisatorinnen Christina Pauls, 2. Stellvertretende Jugendleiterin der Wasserwacht Höchstadt, und Katrin Heinz-Karg, Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit der Barmherzigen Brüder Gremsdorf mit diesem Vorhaben bestätigt sahen.

Nach über sechs Stunden auf den Beinen fanden sich alle Helfer wieder im Vereinsheim des Fischereivereins Gremsdorf ein. Dort gab es Getränke sowie Grillgut zur Stärkung. Ebenso konnte der gesammelte Müll der einzelnen Gruppen bestaunt werden. Bei einem gemütlichen Beisammensein fand dieser ereignisreiche Tag sein Ende.

An dieser Stelle gebührt ein besonderer Dank an die Sponsoren, die das Vorhaben finanziell, materiell und organisatorisch unterstützt haben:

  • Stadt Höchstadt
  • Gemeinde Gremsdorf
  • Rotary Club
  • Lions Club
  • Fischereiverein Gremsdorf
  • Gasthaus „Zum Löwenbräu“ aus Neuhaus
  • Brauerei „Blauer Löwe“

Deren bereitwillige Unterstützung ist einer der Erfolgsfaktoren für dieses gelungene Event.

Das geweckte Interesse für den Naturschutz und einen sauberen Aischgrund spricht dafür, dass einer Fortsetzung im nächsten Jahr nichts entgegensteht.

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