Inklusive der Wasserwacht Ortsgruppe Höchstadt nahmen 36 Vereine teil, soll heißen: Es war ordentlich was geboten. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt, was schamlos ausgenutzt wurde.

Unsere Ortsgruppe, also die Wasserwacht Höchstadt hatte einen Bollerwagen mit dem halb unter Wasser liegenden Rathaus gestaltet – leicht zu erkennen an den Fischen, die um das Rathaus herumschwammen und den Kindern zudem praktisch am Leib klebten. Doch damit nicht genug. Als Anspielung auf die NSA-Abhöraffäre fanden sich diverse „men and women in black“, die mit ernster Miene und gewohnter Professionalität das gesamte Treiben überwachten.

Ausgestattet mit dem Neuesten, was es an getarnter Abhörtechnik gibt, sowie einem High-Tech-Fernglas verbargen die Herrschaften ihr scharfes Auge hinter dunklen Sonnenbrillen. Als aktiver Gestalter des Gaudiwurms hatten wir auch die Möglichkeit, die witzigen Interpretationen der anderen Vereine und Gruppen zu begutachten. Andere Festwagen zogen das Storchennest, welches sich auf der katholischen Kirche befunden hatte – sowie die Angst des Pfarrers vor „dem Päckchen von oben“ – durch den Kakao. Überhaupt gab es Störche im Überfluss.

Auch die Verschwendungsaffäre um Franz-Peter Tebarzt van Elst wurde geschickt verarbeitet. Aus dem Ministerpräsidenten Seehofer wurde flugs ein „Drehhofer“ und der ADAC kam ebenfalls nicht ungeschoren davon. Um nur Einige zu nennen… Vom Festplatz aus ging es durch das Stadttor, über den Marktplatz zur Bamberger Straße, weiter über die Lindenstraße, vorbei am Polizeikreisel und schließlich über die Große Bauerngasse zurück zum Marktplatz. Ab 16 Uhr startete dort die große Faschingsparty.

Alles in allem eine gelungene Neuauflage des Faschingsumzugs alias Gaudiwurm. Darauf ein dreifach donnerndes: Patsch naß! Patsch naß! Patsch naß!

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