Bei bestem Wetter in den Mai gestartet

Wie jeden 1. Mai stand auch dieses Jahr der Maiausflug auf dem Programm. Dem Wettergott konnte nur auf Knien gedankt werden, dass er sich entschieden hatte, für den 1. Mai das beste Wanderwetter bereit zu stellen. Ausgearbeitet von Hannes Thoma, lag eine knapp 12,5 km lange Wandertour vor den 31 Mitgliedern der Wasserwacht Ortsgruppe Höchstadt, die es geschafft hatten, sich trotz Feiertag in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett zu kämpfen. Emilian Blank war mit noch nicht mal einem Jahr der jüngste Teilnehmer, Helmut Trautner mit 69 Jahren der älteste. Gestartet wurde um 9 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit am großen Parkplatz in der Nähe des Pommersfeldener Schlosses. Zuvor entstand noch ein Gruppenbild, um im Anschluß an den Ausflug eruieren zu können, ob der eine oder andere evtl. verloren gegangen sein könnte.

Quer durch’s Feld ging es bei Pi mal Daumen 14 °C zum ersten Halt, um sich mit Getränken und ordentlich Zuckerzeug zu stärken (Man muß ja auch an die Zahnärzte denken 😊). Jonas Dresel, der Fahrer des fast noch immer niegelnagelneuen Einsatzfahrzeugs der Wasserwacht, ließ es sich nicht nehmen, die Truppe per Mikro mit der Titelmusik des „A-Teams“ zu empfangen, was durchaus für Erheiterung sorgte. Nachdem der Trupp wieder zu Kräften gekommen war, ging es dann auch schon weiter Richtung Steppach, wo gleich bei der Feuerwehr die große Pause geplant war. Jonas Dresel und Britta Schnake belegten unterdessen in der Rettungswache Brötchen mit Schinkenwurst und jungem Gouda. Bewaffnet mit Speis und Trank fuhren sie zum Rastplatz direkt an einem kleinen Teich. Als die ausgehungerten Wanderer um 12:30 Uhr dort eintrafen, war der Tisch quasi schon gedeckt. Dieses Mal erscholl aus dem Mikro „We will rock you“ von Queen, man wollte sich schließlich bemerkbar machen. In kürzester Zeit verschwanden 88 Brötchen in diversen Mägen, begleitet von 3 Gläsern sauren Gurken, höchstselbst eingelegt und gesponsert von Gisela Trautner. Während sich ein Teil der Wandermannschaft zum Verdauen, Quatschen und Chillen zurückzog, schnappten sich Torsten, Timo, Jasmin, Alex, Noah und Benni die Frisbeescheiben und powerten sich auf der großen Wiese aus. Zwei Stunden später machte sich der komplette Troß auf den Weg zum Ausgangspunkt, dem großen Parkplatz beim Pommersfeldener Schloß, wo er um 15 Uhr eintraf. Eine absolute Punktlandung, war die Wanderung exakt bis 15 Uhr geplant gewesen. Verluste gab es keine und auch keine Verletzten. Also rundum ein gelungener Ausflug. Darauf ein dreifach donnerndes Patsch naß! Patsch naß! Patsch naß! —von Britta Schnake—